Am Rande des historischen Stadtkerns von Göttingen ist auf einem ca. 8000 m² großen Grundstück, dem so genannten „Lünemann-Areal“, ein Wohn- und Geschäftshaus mit 12 Wohneinheiten und 4500m² Verkaufsfläche entstanden. Das städtebauliche Umfeld wird geprägt von der straßenseitigen, kleinteiligen Bebauung der Kurzen-Geismar-Strasse und der historischen Wallanlage auf der Ostseite.
In enger Zusammenarbeit von Bauherr, Stadt, Politik, Trägern öffentlicher Belange, und Planern ist der hier dokumentierte Bau entwickelt worden.


Im Zusammenhang mit weiteren wichtigen Planungskriterien wie Verkehr, Lärmschutz, Denkmalschutz, Naturschutz und Archäologie konnte nach einem intensiven Planungsprozess schließlich im März 2004 der Bauantrag gestellt werden.
Nach einer umfassenden archäologischen Grabung und Erledigung der Abbrucharbeiten wurde ein Jahr darauf im März 2005 mit den Bauarbeiten begonnen.