DIE SCHNITTSTELLE

Der Raum zwischen Alt und Neu. Aus Respekt vor dem Altbau aus unserer Sicht erforderlich. Er ist nicht nur die Fuge, an welcher zwei Baukörper korrespondieren, sich austauschen. Auch virtuelle Güter, wie Information und Wissen werden hier kommuniziert. Besuchern sowie Künstlern und Mitarbeitern wird hier attraktiver Raum geboten. Hier wird der Gast mit seinen Eindrücken nicht alleine gelassen. Additiv dient die Schnittstelle als Erweiterung des Vortragssaals sowie der Ausstellung, als auch als repräsentativer Sammelpunkt während besonderer events. Umhüllt wird diese von einer Membrankissenfassade welche als Display funktioniert. Alle Arten von Projektionen treten in den öffentlichen Raum. Die Natur fließt herein. Der Besucher verschmilzt mit der Kunst.

DER VORPLATZ

Ersatz für die Platane bietet eine Eiche, die auf der gegenüberliegenden Parkseite gepflanzt wird. Künstlerisch gestaltete Miniaturbäume ersetzen sie an Ort und Stelle. Sie verknüpfen das Artifizielle mit dem Natürlichen. Sie schaffen ein amorph aus Urbanität und Natur. Ein sanfter Kreuzungspunkt von Stadt und Park.

DER SCHWEBENDE FINDLING

Der in Richtung Süden auskragende Abschnitt des Ausstellungskörpers ist als eigenständiges Element der Landschaft zu betrachten. Die hydrophobisierte Sichtbetonoberfläche spiegelt diffus wider, was Himmel und Umgebung bieten