Das Wettbewerbsgrundstück, auf einer Ebene vor Quedlinburg gelegen, ist geprägt von seiner Weite. Die Raumstruktur wird von orthogonalen, langgestreckten Feldern mit ihren differenten Bepflanzungen definiert. Baumbestand und bauliche Strukturen sind als vertikale Elemente kaum vorhanden. In diese flache Landschaftstypologie fügt sich die Bundesanstalt für Züchtungsforschung und Kulturpflanzen als flacher Baukörper ein. Der flache Baukörper senkt sich in die Erde und paßt sich so in seiner Höhenentwicklung in sein Umfeld ein. Beim Betreten des Gebäudes weitet sich der Raum nach unten, die einzelnen Institute und öffentlichen Funktionen werden klar ablesbar. Auf der Ostseite reihen sich die Institutsbereiche und die Verwaltung an. Zwischen diesen beiden Zonen spannt sich ein Garten, der die  kommunikative Mitte des Gebäudes bildet. Hier sind Funktionen wie Besprechungs- und Lesebereiche angeordnet.
Die einzelnen Institute besetzen jeweils einen ganzen Riegel bzw. eine Etage. Sie sind  als Dreispänner organisiert. Im Mittelbund befinden sich Dunkelbereiche für Kühllabors, Lager, WC-Anlagen. An den Außenseiten lagern sich die Labors an. In Höhe der Wasserachse öffnet sich der Mittelbund zu einem Atrium. Dieses ist der laborinterne  Kommunikationsbereich, der über ein Stegsystem mit den anderen Instituten verbunden ist. So wird auch der interdisziplinäre Austausch zwischen den Instituten gefördert und ein hohes Maß an Flexibilität hinsichtlich späterer räumlicher Veränderungen  erreicht.