Der Anbau der Kinderkrippe wurde mit Mitteln des Bundes gefördert. Die Grundstückssituation ließ es hier zu, ein eigenständiges Haus, welches nur mit einem Verbindungsgang an den bestehenden Kindergarten angeschlossen ist, zu planen. Der mit Holzschalung verkleidete Baukörper nimmt die dienenden Räume wie Kinderbad, Ruheraum und Personalraum auf, der verputzte Baukörper mit dem ansteigenden Pultdach beherbergt den Gruppenraum. Die Raumhöhe ist durch die Dachfläche hier deutlich erhöht, sodass sich in den Raum ein Spielpodest mit mehreren Ebenen einbauen ließ. Auch eine Küche und im Eingangsbereich eine Garderobe finden hier ihren Platz.
Ein besonderes Merkmal ist die verwendete Haustechnik. Es wurde eine Luftheizung eingebaut, die über ein verzweigtes Kanalnetz mit Wärmetauschern konditionierte Luft in das Gebäude einbläst und dabei ressourcenschonend die Nebenkosten des Gebäudes senkt.